Die Beratung von Trennungsvätern muss unermüdlich den Spagat schaffen, einerseits zu erläutern, wie sehr Väter in unserer Gesellschaft missachtet und diskriminiert werden, muss aber auch dafür werben, nie aufzugeben.
Das gelingt nicht immer.
Es gibt immer wieder Väter, die so zerstört wurden, dass sie aus reinem Selbsterhaltungstrieb loslassen und ihr Kind aufgeben müssen, das – in krimineller Kooperation mit den Professionen – von einer narzisstischen Mutter vereinnahmt wurde. Das ist einerseits verständlich, andererseits ist es unsäglich traurig, weil damit auch jede Hoffnung gestorben ist.
Ich neige dazu, erst dann verstehen zu wollen, wenn der Vater, der aufgegeben hat, auch sonst nicht mehr meint, noch produktiv sein zu können. Wer von einem väterfeindlichen System vernichtet wurde, der muss nicht noch weiterhin für dieses System Steuern erarbeiten. Wenn ich mein Kind geraubt bekomme, bin ich so sehr getroffen, dass ich durch diesen Staat weiter am Leben gehalten werden muss. Ich kann das nicht mehr.
Wenn dieser Staat in vollem Bewusstsein seiner Wirkungsweise Systemopfer erzeugt, dann muss er zumindest dafür bezahlen.
Trennungsvater 1
25.12.2023
Hi Franzjörg,
„Frohe Weihnachten“ Dir und Deinen Lieben.
Nach dem Bericht der Psychologin hat das Jugendamt mit ihr gesprochen. Das Ergebnis war eine Stellungnahme, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Einzige Auflage ist, dass Monika regelmäßig in Therapie gehen soll.
Ich wurde gebeten, mir nochmals zu überlegen, einmal im Monat begleiteten Umgang zu machen. Das habe ich abgelehnt.
Ergebnis: Keinen Kontakt mehr zu Monika, null komma null.
Ich wurde von ihr nicht angerufen, weder zum Geburtstag noch nach Karten/Geschenken.
Die Briefe zu Festtagen werde ich fortsetzen…, was sie davon bekommt, ist fraglich.
Die Mutter kann stolz auf ihre Leistung sein.
28.02.2026
Hallo Franzjörg,
kannst Du mich bitte aus dem E-Mail Verteiler nehmen…
Habe jetzt seit über zwei Jahren keinen Kontakt mehr zu meiner Tochter…
und mich stresst das Ganze zu sehr…