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Genderbalance Karlsruhe Rezensionen Systemversagen Trennungs-Ideologie Überwindung des Männlichen Verantwortung der Politik Versagen der Professionen

Vortrag von Ohlebusch am 02.10.2026 in Karlsruhe

by Franzjoerg Krieg / 20. Oktober 2026

Fachvortrag Karlsruhe: „Radikal.Verstehen – Erkennen, Deuten, Handeln“

Referent:
Mathieu Coquelin – www.fexbw.de
Fachstelle Extremismusdistanzierung bei der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork Baden-Württemberg e.V.

 

Der Vortrag hat deutlich offengelegt, warum unsere Wahlergebnisse so ausfallen wie sie derzeit ausfallen.

Es gibt einen gewaltigen gap zwischen dem, was politisch korrekt unter Demokratie, Radikalität, Gewalt, Hass und Hetze und allen damit verbundenen Bedeutungsfeldern verstanden wird und was tatsächlich bei uns abläuft und täglich bei jeder Person ankommt.

Ich stamme aus einem CDU-geprägten Handwerker- und Bauernhaushalt, bin echter 68er und wurde natürlich im Studium rot-grün sozialisiert. 20 Jahre lang war ich gefestigter rot-grün-Wähler – bis ich im Rahmen einer Trennung mit Kindern endlich aufwachte und mit den politischen Mechanismen konfrontiert wurde, mit denen die Bürgerschaft von der Politik täglich und flächendeckend sehr subtil und für den Laien fast unmerklich über Gesellschaftspolitik, Genderpolitik und Familienrechtspolitik beherrscht wird. Nur Betroffene erkennen die Strukturen und müssen feststellen, dass niemand für sie zuständig ist – außer mir vielleicht.

Ich war über ein Jahrzehnt lang frustrierter Nicht-Wähler, bis ich wieder mit Haltung zum Wähler wurde: Aber nicht mehr, um die Richtigen zu wählen, sondern, um endlich die Falschen abzuwählen. Das ist fatal – angesichts der Radikalisierung in der herrschenden Politik bleibt aber kein anderer Ausweg. Die Demokratie funktioniert nicht mehr – entgegen den Botschaften im Referat. Es bleiben nur noch die Wahlen.

Ich wurde zum national und international bekannten Spezialisten für die Verlierer im deutschen Residenzmodell nach Trennung und Scheidung mit Kindern – das, was die offizielle staatlich finanzierte und siegerorientierte Beratungsszene nicht macht – und auch nicht kann.

85% mütterdominierte und 15% väterdominierte „Alleinerziehenden-Haushalte“ sind ein deutliches Beispiel für die Effekte in der deutschen Familienrechtspraxis.

Bei mir landet das, was in der deutschen Familienrechtspraxis die Verlierer-Karte gezogen hat und chancenlos ist. Und dabei sind inzwischen auch Mütter aus den 15% Verliererinnen.
Der Untertitel meines wichtigsten Seminars lautet: „Wie nutze ich die Chancen, die ich nicht habe?“

Am Abend vor dem Vortrag in Karlsruhe saß beim Beratungsabend ein tunesischer Muslim vor mir. Er wird gerade systematisch gefoltert und zerstört. Er ist inzwischen physisch, psychisch, sozial, mental und ökonomisch ein Wrack. Dabei lebt er seit über 30 Jahren in Deutschland, ist bestens integriert, hat in Karlsruhe studiert und arbeitet als Bauingenieur. An ihm ist feststellbar, wie eben nicht der Radikalismus, sondern die offizielle Politik eine muslimische Fachkraft in Deutschland diskriminiert und aussondert.

Ein anderer Vater1 kam schon vor über 3 Jahren zu mir. Seine Tochter war erst 1 Jahr alt. Und er schilderte mir, wie die Mutter seiner Tochter ihn quält, dominiert und fertigmacht. Ich musste ihm erläutern, dass in Deutschland Gewalt nur dann erkannt werden will, wenn sie einem Mann zugeordnet werden kann. Gewalt von Frauen ist politisch nicht existent. Deshalb gibt es 400 „autonome“ (das bedeutet: unter Aufhebung des Rechtsstaates2 Frauenhäuser und kein einziges entsprechendes Männerhaus3. Obwohl alle Studien4 auch für Männer annähernd denselben Viktimisierungsgrad angeben wie für Frauen. Die Politik ignoriert ihre eigenen Vorgaben, um feministischen Zielen zu dienen und diskriminiert Männer auf sexistischer Grundlage. Sexismus ist also nicht nur Zuweisung an Radikale, sondern auch Herrschaftsinstrument der offiziellen Politik.5

Der Vater wird von der Mutter nachts geweckt und dann mehrere Stunden lang wach gehalten mit endlosen Tiraden von Vorwürfen, Beschuldigungen und üblen Beschimpfungen. Sie beschimpft ihn rüde und obszön im Beisein der Tochter und sagt dieser, dass ihr Papa ein Looser sei und dass sie sich einen neuen Papa suchen werde. Sie fordert, dass er seine Haushälfte auf sie überschreibt, sonst würde sie zum Jugendamt gehen und dafür sorgen, dass er seine Tochter nie mehr sehen wird. Sie tritt nach der Tochter, schubst diese auf den Boden und schlägt ihr ins Gesicht. Sie fordert den Vater auf, hart zur Tochter zu sein, damit sie bessere Chancen bei ihrer Tochter hätte. Die Vorkommnisse sind endlos und heftig. Was in den letzten 3 Jahren ablief, ist auf meinen Rat hin sorgfältig dokumentiert. Denn ich musste dem Vater erklären, dass jede Behauptung einer Mutter ohne jede Prüfung übernommen und dafür gesorgt wird, dass er als Vater ausgegrenzt wird. Wenn er aber Gewalt der Mutter schildert, wird ihm nicht geglaubt werden und er wird für diese seine „fehlende Wertschätzung“ bestraft werden.6

Es dauerte 3 Jahre, bis er dem Druck nicht mehr standhalten konnte und jetzt den Moment gekommen sah, an dem er endlich einen Antrag beim Familiengericht stellen konnte.

Reaktion der Verfahrensbeiständin:
Das Verhalten der Mutter sei alles nur normaler Beziehungsstreit und unerheblich und ihre Gewalt gegen das Kind sei nur dann von Bedeutung, wenn sie deutliche Verletzungen zur Folge hätte.

Das widerspricht krass dem, was ein Vater erfahren hätte, wenn er durch die Mutter derselben Handlungen beschuldigt worden wäre – auch dann, wenn die Mutter das auch nur erfunden hätte. Damit ist im Rahmen meiner besonderen Erfahrungen bewiesen, dass unser System von Familienrechtspraxis sexistisch und diskriminierend ist.

Ich konnte wieder einmal den Beweis erfahren für alles, was ich seit Jahren vor dem Hintergrund von über 4000 dokumentierten Fällen nachweisen kann. Ich war rund 1000 Mal an rund 150 Familiengerichten in Deutschland persönlich in den Verhandlungen mit dabei. Mein Überblick ist so umfassend wie kaum jemand sonst erfahren haben kann. Ich organisiere Kongresse und bin auch bei internationalen Kongressen im Organisationsteam – zuletzt vor einem Jahr in Lissabon.

Mein Bedeutungsradius hat mich inzwischen zum Lieblingsfeind der radikalen Mütterrechtlerinnen-Szene7 gemacht, die behauptet, dass dieser Staat mütterfeindlich sei. Damit passt sie exakt zur Schlussphase des Referates am 02.10. in Karlsruhe:

Frauen seien noch immer unterdrückt und nicht gleichberechtigt.
Und dass sich so viele Frauen zu diesem Thema melden würden, wäre Beweis für die Betroffenheit als Spiegel der realen Verhältnisse.8

Dabei saßen unter der im mittleren dreistelligen Bereich liegenden Anzahl von Frauen im Saal mehrheitlich die Frauen aus einem frauendominierten und mütterzentrierten Setting von familialer Intervention. Der Frauenanteil im ASD beläuft sich auf 85% – und es gibt keine Forderung nach Quote, außer von mir.

Bedarfe von Männern? Unterdrückung von Vätern? Wenn einer gewagt hätte, so etwas zu formulieren, hätte er damit rechnen müssen, kollektiv diskriminiert und an den Pranger gestellt zu werden.
Ab diesem Moment spürte ich die Wut in mir auf eine „politisch korrekte“ Definitionsmacht, die auch diese Veranstaltung dominierte. Und das gerade in dem Bereich, in dem die Gewalt gegen Männer als Väter am deutlichsten wird.

Intelligenz wird nicht benutzt, um seine Prämissen zu hinterfragen, sondern immer nur, um sie zu begründen.

Damit hat Ohlebusch für mich an diesem Vormittag versagt.
Und ich bin der Multiplikator, der geeignet ist, dies zu verbreiten.

Schade. Eine Chance wurde verpasst.

 

 

Anmerkungen

1  https://vater.franzjoerg.de/gluecksfall/

2  Die Parteiaussage jeder Frau wird im „autonomen“ Frauenhaus als Tatbeweis behandelt und die Unschuldsvermutung ist aufgehoben. Damit wird der Rechtsstaat ignoriert.

3  Es gibt rund ein Dutzend „Männerschutzwohnungen“ in Deutschland. Diese haben in keiner Weise den Rang eines „autonomen“ Frauenhauses. Und die Relation von 400:12 widerspricht in krasser Weise den tatsächlichen Verhältnissen der Viktimisierung und auch der TäterInnen-Eigenschaft von Männern und Frauen. Damit boykottiert die Politik ihren eigenen Anspruch gegenüber der Öffentlichkeit.

4  https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/studie-gewalt-gegen-maenner-84660 – 2005
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/dunkelfeldstudie-lesubia-zeigt-weniger-als-zehn-prozent-der-gewalterfahrungen-werden-angezeigt-280254 – 2026

5  Ich habe versucht, dem Referenten in einer Vortragspause zu verdeutlichen, dass seine Darstellung der klaren Grenzen zwischen Demokratie und Demokratiefeindlichkeit, politischer Korrektheit und Radikalismus und betreffs anderer gesetzten Normen nicht zutreffen. Was den „Demokratiefeinden“ vorgeworfen wird, ist gleichzeitig gängige Praxis der Politik. Hass und Hetze gibt es nicht nur von den durch die political correctness vordefinierten Demokratiefeinden, sondern wird auch durch die Politik kritischen Stimmen gegenüber betrieben, indem mit gewaltorientierten Mitteln politische Gegner definiert und in großem Stil über die Medien gemobbt werden. Diese demagogische Praxis von rot-grün begann schon 2010 mit dem FES und Gesterkamp und wurde fortgesetzt 2012 mit dem HBS und Rosenbrock.
Der Satz „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ ist ein Kernsatz aus dem Grundsatzprogramm der SPD und outet diese Partei als genuin menschenrechtswidrig.
Die fehlende Reaktion des Referenten – außer dem Erstaunen über das Zitat aus dem Grundsatzprogramm der SPD, das er wohl nicht kannte – kann natürlich auch dem Stress bei der Beanspruchung in der Vortragspause geschuldet sein…

Der von der SPD zu verantwortende Abbruch der seit mehreren Legislaturperioden angemahnten Familienrechtsreform unter Justizministerin Lamprecht (ja, die, die als Verteidigungsministerin dann endlich gehen musste) und die Manipulation der PETRA-Studie sind in einem Rechtsstaat eigentlich unverantwortliche Machenschaften der SPD, die den Wähler betrogen und täuschten, weil den Frauen im BMaaM (dem Bundesministerium für alle, außer für Männer) die Berücksichtigung in der Einbeziehung von Vätern nicht gefiel. Sie wollten noch mehr Feminismus verwirklicht und Väter betrogen sehen. Dabei ist die Forderung nach mehr Einbeziehung der Väter nichts weiter als eine Folge der nachdrücklichen Empfehlung des Europarates aus der Resolution 2079 aus dem Jahr 2015, was die SPD aber völlig ignorierte. Die angefallenen Kosten dafür sollte eigentlich die SPD aus der Parteikasse bezahlen müssen. Sicher ist, dass sie selbst ihren menschenrechtswidrigen Satz aus dem Grundsatzprogramm wie ein Terrorregime in die Tat umsetzt. Und der Vortrag von Ohlebusch am 02.10.2026 in Karlsruhe hat dies als politisch korrektes Programm bestätigt.
https://vater.franzjoerg.de/die-brd-als-sexistisch-diskriminierender-unrechtsstaat/

https://vater.franzjoerg.de/zustandsbericht-zur-situation-von-vaetern-in-deutschland/

6  https://vater.franzjoerg.de/statistik-zu-den-faellen-ab-2010-vaeter-a-l/

7  https://vater.franzjoerg.de/vaeterrechtler-auf-dem-vormarsch/

8  Ich erinnere an den Beweis, den die feministische Karlsruher Anti-Gewalt-Szene, ausgehend von den SPD-Frauen im Stadtrat, in den ersten Jahren nach dem Inkrafttreten des menschenrechtswidrigen Gewaltschutzgesetzes in Karlsruhe konstruiert und dabei künstlich „nachgebildet“ hat: 1000 Platzverweise gegen Männer versus 2 Platzverweise gegen ein und dieselbe Frau haben den Beweis dafür erbracht, dass Karlsruhe ein einzigartiger Platz auf der Welt ist, an dem die Männer 1000 Mal gewalttätiger sind als die Frauen. DAS markiert den Unterschied zwischen Realität und Feminismus. Und es ist ein Paradebeispiel für den terroristischen Einsatz von eigentlich demokratischen Mitteln, mit denen der Rechtsstaat von der Politik unterwandert wird.
https://vater.franzjoerg.de/karlsruhe-und-feminismus/
https://vater.franzjoerg.de/25-jahre-anhoerung-zum-gewaltschutzgesetz-im-bundestag/
https://vater.franzjoerg.de/brutale-systematiken-in-der-deutschen-familienrechtspraxis/

 

20.10.2026

Ich habe diese Rezension zeitnah sowohl an den Referenten und seine Organisation als auch an Ohlebusch gesendet.
Es kam, was ich angenommen hatte – keine Reaktion.

 

deutsche FamilienrechtspraxisDiskriminierungMütterzentrierungVaterentsorgung
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