Vaterlandsverteidigung und Zeitenwende
Gendergerechtigkeit und Quote
(Angepasster Netzfund)
Jahrelang wurde dem deutschen Mann erklärt,
traditionelle Männlichkeit sei „toxisch“.
Patriotismus? Verdächtig.
Nationalstolz? Rechtsradikal.
Und GEWALT! So schlimm, so böse, dass gerade wir Männer uns endlos schämen müssen, weil wir ja alle so gewalttätig sind.
Und jetzt – Trommelwirbel – braucht dasselbe Land plötzlich wieder Menschen, die es verteidigen.
Und da kommt Johann Wadephul um die Ecke und erklärt, wir müssten mit den jungen Leuten reden, damit sie wieder für den Wehrdienst gewonnen werden können.
Und Grünen-Chef Felix Banaszak stellt Männer pauschal unter Generalverdacht, sich selbst eingeschlossen, und erzählt unseren jungen Männern, dass sie sich als Folge ihrer genuinen Gewalttätigkeit selbst vor sich schützen müssten.
Trotz allem – plötzlich soll Gewalt sogar eingeübt und natürlich exzessiv ausgeübt werden.
Unsere von uns bezahlten Politiker wünschen sich den Untertan immer genau so, wie sie ihn brauchen. Und alles Abweichende wird ausgesondert.
„Reden“!
Ja, hervorragend. Vielleicht erst einmal ein esoterischer Gesprächskreis bei veganen Keksen und anschließend eine PowerPoint-Präsentation mit dem Titel:
„Warum dein Vaterland problematisch ist – aber du es im Zweifel trotzdem verteidigen sollst.“
Erst jahrelang erzählen, Deutschland müsse sich permanent für seine Geschichte schämen, Patriotismus sei irgendwie suspekt und nationale Identität grundsätzlich gefährlich.
Und wenn es dann ernst wird:
„So, liebe Jugend. Jetzt bitte antreten. Das Vaterland braucht euch.“
Offenbar gilt Patriotismus neuerdings nach dem Motto:
Im Alltag peinlich, im Kriegsfall plötzlich systemrelevant.
Und jetzt wird es besonders interessant:
Wadephul will ausdrücklich Männer UND Frauen einbeziehen.
Also tatsächlich: gleiche Pflichten für beide Geschlechter.
Was für eine radikale Idee!
Jahrelang hieß es: Frauen und Männer sind vollkommen gleichberechtigt. Gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleiche Teilhabe.
Quoten in Vorstandsetagen? Selbstverständlich! Gleiche Karrierechancen? Unbedingt! Gleichberechtigung? Sofort!
Und dann kommt einer tatsächlich auf die Idee, dieses Prinzip auch dort anzuwenden, wo es nicht um einen Vorstandsposten, eine Talkshow oder einen Instagram-Post geht, sondern um Wehrdienst und im Ernstfall um Lebensgefahr.
Plötzlich wird Gleichberechtigung erstaunlich kompliziert.
Das ist wie im Jugendamt: 85% Frauen im ASD, inklusive vieler selbst umgangsboykottierender Trennungsmütter.
Quote? Mindestens genauso kompliziert!
Denn offenbar ist „gleiche Rechte, gleiche Pflichten“ ein wunderbares Motto… solange die Pflichten nicht möglicherweise unbequem, gefährlich oder lebensgefährlich werden. Es genügt dabei schon, wenn die eigene Befindlichkeit damit gestört werden könnte.
Wadephul sagt jedenfalls: Wenn Wehrpflicht, dann bitte nicht nach dem Motto „Männer an die Front und Frauen schauen zu“, sondern grundsätzlich für beide Geschlechter.
Man muss ihm zugutehalten: Konsequenter kann man Gleichberechtigung kaum formulieren.
Und dann wären da noch unsere besonders tapferen Warmduscher der Weltpolitik auf ihrem Sofa.
Diejenigen, die aus sicherer Entfernung jede Friedensinitiative als „Appeasement“ beschimpfen, jeden Zweifel an einer militärischen Eskalation als Verrat betrachten und selbstverständlich ganz genau wissen, dass „wir“ härter durchgreifen müssen.
Nur eine kleine Verständnisfrage:
Wer genau ist eigentlich „wir“?
Denn komischerweise scheint dieses „wir“ erstaunlich selten die eigene Person zu umfassen.
Wenn Krieg plötzlich nicht mehr aus Fernsehbildern, Talkshows und Tweets besteht, sondern aus Marschgepäck, Verwundeten, Särgen und der Frage, ob man selbst morgen noch nach Hause kommt, verliert die große geopolitische Tapferkeit erstaunlich schnell ihren Glanz.
Deshalb mein bescheidener Vorschlag an all die besonders entschlossenen deutschen Couch-Generäle:
Wenn ihr den Krieg so großartig findet, jede Verhandlung für feige haltet und unbedingt mehr militärischen Einsatz fordert, dann geht doch mit gutem Beispiel voran.
Koffer packen. Freiwillig melden. Verantwortung übernehmen.
Und ja: Das gilt selbstverständlich auch für die Damen.
Denn wenn Gleichberechtigung tatsächlich ernst gemeint ist, dann sollte sie vielleicht nicht erst an der Vorstandstür beginnen und am Kasernentor plötzlich enden.
Zeigt der Welt, wie ernst es euch mit eurer heldenhaften Haltung ist.
Es ist ausgesprochen bequem, aus dem warmen Wohnzimmer heraus über „Durchhaltewillen“, „Opferbereitschaft“ und „notwendige Härte“ zu philosophieren, solange das Opfer bitte jemand anderes bringen soll.
Vielleicht ist das ja die neue Form moderner Gleichberechtigung:
Gleiche Rechte.
Gleiche Pflichten.
Gleiche große Klappe.
Und bitte möglichst wenig eigener Einsatz.
Was für eine beeindruckende Zeitenwende.