Ich empfehle alle meine Artikel zum Thema
„Mutter fürs Emotionale, Vater fürs Finanzielle“
„Ein Kind gehört zur (der) Mutter“
„Kinder als Therapeutika für hoch defizitäre Mütter“
„Das Kind als Verdienstoption für ‘Berufsmütter‘“
Die Verteilung von Verlässlichkeit in der Besorgung von Geld als Lebensgrundlage für die Familie und der Betreuungsarbeit im Haushalt für die Familie ist in Deutschland in einer geschlechterabhängigen Form dermaßen archaisch geregelt, wie das in fast allen anderen modernen Industriestaaten mit Genderanspruch schon längst überwunden ist. Natürlich, das Prinzip stammt aus der Steinzeit. Das Besondere ist, dass dieser unser moderne demokratische Rechtsstaat familienrechtlich auf diesem steinzeitlichen Prinzip fußt.
Diese reaktionäre geschlechterrassistische und diskriminierende Haltung, die von der Politik ausgeht und in allen politischen Gremien mitgetragen wird, muss natürlich durch Fakes pausenlos unterstützt werden. Politik, Verbände, Medien, ganze Bereiche der Gesellschaft tragen diese Fakes mit und perpetuieren sie in dümmlicher Monotonie – mit dem Effekt, dass tumbe Persönlichkeiten diese Botschaften als „wahr“ aufnehmen.
Der VAMV propagiert derzeit eine Petition gegen Pläne der Regierung, den durch die Unterhaltsvorschusskassen (UVK) beim Jugendamt getragenen Unterhaltsvorschuss wieder einzuschränken.
Und natürlich arbeitet der VAMV mit den üblichen Fakes.
Fake 1
„Papa, warum zahlst Du nicht?“
Ja, es gibt Väter, die nicht zahlen.
Ja, deren Zahl ist hoch, was daher kommt, dass in unserem nominell so modernen gendergerechten Land immer noch 88% Alleinerziehendenhaushalte müttergeführt sind.
Aber es sind unter der Hälfte aller Väter, die nicht bzw. nicht voll bezahlen.
Und diese zahlen mehrheitlich nicht, weil sie das nicht können. Denn es ist logisch, dass, wenn eine Beziehung auch wegen Geldmangels zerbricht, weil ein Verdienst nicht ausreichte, um einen Haushalt zu finanzieren, derselbe Verdienst (minus die dann höheren Steuerzahlungen für den Unterhaltszahlungspflichtigen!) nie ausreichen kann, um zwei Haushalte zu finanzieren.
Das versteht jedes Kind. Nur Politikerinnen und VAMV-Funktionärinnen können das allem Anschein nach nicht verstehen.
Und dann wissen wir schon lange, dass 90% der unterhaltspflichtigen Mütter an die Väter nicht oder nicht voll bezahlen. Weil diese Leistungsbereitschaft bei vielen Müttern genuin fehlt, gibt es viele alleinerziehende Väter, die freiwillig auf den Kindesunterhalt verzichten. Ich kann Namen und Adressen nennen.
Aber ich kenne auch Fälle von Müttern, die einen sechsstelligen Betrag jährlich verdienen, aber aus dem weit geringer verdienenden Vater immer wieder durch neue Unterhaltsverfahren alles herauspressen, was irgendwie möglich ist. Ich habe auch dazu Namen und Adressen.
Es ist ein typisch weibliches Phänomen, Kinder als Quelle von finanziellen Zuwendungen zu verstehen. Vorher hatte diese Rolle ihr Körper. Diese Quelle der Generierung von barwerten Zuwendungen übernimmt danach die Frucht ihres Körpers.
Und wenn sie an den Vater zahlen sollen, wird dieses Funktionsschema auf den Kopf gestellt – völlig undenkbar für Frauen, die nach dem biologistischen steinzeitlichen Urprinzip leben.
Auf den virtuellen Plattformen der Meinungen kann man auch von bekannten Mütter-Aktivistinnen lesen, dass sie stolz darauf sind, keinen Unterhalt an den Vater zu zahlen und dass sie ja blöd wären, wenn sie arbeiten würden – dann müssten sie ja Unterhalt bezahlen.
Das deckt auf, dass gerade diejenigen, die Väter dazu öffentlich erpressen, leisten zu müssen, selbst jede Leistung verweigern.
Mütter sind die eigentlichen Unterhaltszahlungsverweigernden!
Ich telefonierte vorhin mit einem Vater. Er hat mit einer psychisch auffälligen narzisstischen und gewaltbereiten Mutter 3 Kinder (ja, das war sein Fehler): Tochter, 8 Jahre, Tochter 11 Jahre und Sohn 15 Jahre.
Der 15-Jährige hat die Mutter schon lange verstanden – und zog zum Vater. Auch die 11-Jährige wohnte beim Vater. Die Mutter startete aber vor einem Jahr eine unglaublich gewaltorientierte Entziehungskampagne, die dazu führte, dass diese Tochter wegen ihrer psychischen Abhängigkeit von der Mutter inzwischen – wie ihre jüngere Schwester – bei ihr lebt. Die jüngere Tochter bedient zwar noch die Mutter, lässt aber immer wieder dem Vater Botschaften zutragen, die erahnen lassen, dass sie sich in 1 – 2 Jahren für den Vater entscheiden wird. Das schafft sie jetzt noch nicht.
Der Vater zahlt an die Mutter über 800 Euro Kindesunterhalt, die Mutter zahlt an den Vater NICHTS! Dafür hat sie einen neuen Ehemann, der sie gut zu finanzieren hat und den sie dafür betrügt. Natürlich weiß er nicht, warum sie eine Mutter-Kind-Kur ausgerechnet an einen bestimmten Ort verlegt.
Solche Abläufe landen beständig bei mir. Und sie funktionieren immer wieder nach demselben Prinzip: Männer wollen überwiegend Beziehung, Frauen, die in den von mir betreuten Verfahren wirksam sind, wollen überwiegend Versorgung. Und wozu führt das? (Ich will die logische Konsequenz hier nicht schon wieder nennen müssen…)
Fake 2
„Jährlich werden 3,24 Milliarden Euro Unterhaltsvorschuss ausgezahlt und nur 544 Millionen Euro zurückgeholt! Die Rückholquote beträgt gerade mal 17 %!“
Was ist die Lösung für den VAMV?
Das Geld bei den Unterhaltspflichtigen zurückholen!
Der VAMV will nicht verstehen, dass die allgemeine wirtschaftliche Lage zu immer mehr Scheidungen führt und dass der Anspruch von Müttern, für ihr Muttersein bezahlt zu werden, jeden Trennungsvater und auch den Vater Staat überfordert.
Und anstatt die Emanzipation zu fördern, erhöhen sie einen unsinnigen Druck weiter auf diejenigen, deren Taschen schon lange leer sind.
Und der VAMV bezieht sich auf den Koalitionsvertrag. Dort kann man lesen:
„Wir werden in einem ersten Schritt säumige Unterhaltsschuldner durch härtere Strafen sanktionieren, zum Beispiel durch Führerscheinentzug, und so die Rückgriffquote beim Unterhaltsvorschuss erhöhen. Wir werden die Auskunftspflicht für Unterhaltsschuldner im Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) verschärfen, insbesondere durch die Einführung der unterjährigen Auskunftspflicht. Wir werden die Pfändungsfreigrenzen für Unterhaltsschuldner überprüfen. In einem nächsten Schritt wollen wir Alleinerziehende und deren Kinder besser unterstützen, indem wir das Kindergeld nur hälftig auf den Unterhaltsvorschuss anrechnen.“
Damit ist klar, woher das wording des VAMV kommt: Von der Politik selbst.
Diese redet trotz sonstiger Überkorrektheit in gendergerechter Sprache ausschließlich vom „Unterhaltsschuldner“ und nie von der „Unterhaltsschuldnerin“. Kein Wort davon, dass es Mütter sind, die den Führerschein entzogen bekommen müssen und zur Not auch Fußfesseln zu tragen haben.
Und weil die Politik das auch weiß, haben sie immer noch nicht nachkorrigiert. Sie wissen, dass die Konsequenzen danach auch und gerade Frauen zu tragen haben werden.
Das war auch der Grund, warum Kinder aus dem Gewaltschutzgesetz herausgehalten wurden. Es ist bekannt, dass Gewalt gegen Kinder eher von der (alleinerziehenden) Mutter kommt als vom Vater. Deshalb dürfen in Deutschland Mütter immer wieder Kinder ganz legal verprügeln.
Und noch eine unglaubliche Fehlleistung dieses Staates:
Schon seit über 10 Jahren wird – auch vom DFGT – bemängelt, dass es menschenrechtswidrig und völlig daneben ist, Väter, die ihr Kind fast hälftig betreuen, an die Mutter denselben Unterhalt zahlen zu lassen, wie Väter, die ihr Kind nie betreuen, wo die Mutter also fast die doppelte Betreuungslast trägt. Das ist nicht nur völlig unlogisch, ungerecht und eines Rechtsstaates unwürdig. Nein, es ist für mich menschenrechtswidrig wie so viel in unserer Politik.
Meine Begründung:
Würde die Politik den Unterhalt für Mütter, die durch die Übernahme von Betreuungsunterhalt durch die Väter weniger Barunterhalt bekommen würden, herabsetzen, würden Legionen von Müttern vor den Familiengerichten den „Umgang“ so weit minimieren lassen, dass sie wieder genug Geld bekommen könnten. Das würde nicht nur die Familiengerichte überlasten, es würde auch die Geldgeilheit von Müttern entlarven.
Diese Geldgeilheit von Müttern und deren Vertrauen in den Staat, dass dieser sie trotzdem weiter bedienen wird, wird demnächst seinen nicht mehr zu vereinbarenden Kulminationspunkt erreichen: Wir werden gendergerechte Sprache auch dort anwenden müssen, wo sie die Schattenseiten weiblicher Identität offenlegt. Vielleicht hören wir dann in den Verkehrsnachrichten endlich auch von der „Geisterfahrerin“ und können in der Zeitung von den „Unterhaltsverweigerinnen“ lesen?