Die SPD wirbt für die Europawahl mit folgendem Text:
Ein Europa für Frauen – ohne Diskriminierung
Europa heißt: Alle haben die gleichen Rechte. Deshalb darf niemand Mädchen und Frauen Steine in den Weg legen. Sie bestimmen selbst, über ihren Lebensweg – frei von Gewalt, Sexismus und Diskriminierung Darum machen wir uns stark für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Frauen verdienen die gleiche Anerkennung wie ihre männlichen Kollegen. Das heißt zum Beispiel: gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Sie haben ein Recht auf die gleiche soziale Sicherheit. Das wollen wir fördern und unterstützen. In der Politik genauso wie in Unternehmen. Denn wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen. Dafür ist die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Grundvoraussetzung, die durch gute Kitas und Schulen unterstützt wird.
Gleiche Löhne und Renten
Derzeit erhalten Frauen europaweit im Durchschnitt 16 Prozent weniger Lohn und 39 Prozent weniger Rente. Diese Ungleichheit ändern wir. Mit europaweiten, verbindlichen Zielen – und klaren Konsequenzen, wenn die Ziele nicht verfolgt werden. Außerdem setzen wir die Richtlinie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf konsequent um.
Frauen, die entscheiden
Wir wollen in ganz Europa eine Quote für Aufsichtsräte einführen. Auch in der Politik muss sich was tun. Deshalb besetzen wir nationale und europäische Wahllisten mit genauso viel Frauen wie Männern. Und in der EU-Kommission sollen ebenso viele Kommissarinnen Verantwortung tragen wie Kommissare.
Sexismus und Gewalt gegen Frauen stoppen
Wir werden die Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen umsetzen. Mit ihr verpflichten sich Staaten, die Betroffenen vor Gewalt zu schützen und jede Form der Diskriminierung von Frauen zu beseitigen. Außerdem verpflichten wir alle Europaabgeordneten, den Kodex für angemessenes Verhalten zu unterzeichnen.
„Gleiche Rechte, gleiche Chancen – für alle Frauen!“
„Alle haben die gleichen Rechte. Auf dem Papier ist das so. Und trotzdem ist der Weg für viele Frauen immer noch steiniger als für Männer. Weil sie im Schnitt weniger verdienen, weniger Rente bekommen. Und nur selten in Führungspositionen kommen. In der Wirtschaft oder in der Politik. Die Hälfte der Menschen sind Frauen. Sie brauchen endlich auch die gleichen Chancen.“
Katarina Barley
EinVater kommentierte dies so:
Toxisch feministische Gesinnungsethik unterster Schublade.
Damit ist die SPD natürlich für Frauen wählbar.
Die SPD wäre auch für Männer wählbar, wenn sie damit werben würde:
Ein Europa für Väter – ohne Diskriminierung
Europa heißt: Alle haben die gleichen Rechte. Deshalb darf niemand Vätern Steine in den Weg legen. Sie bestimmen selbst, über ihren Lebensweg – frei von Gewalt, Sexismus und Diskriminierung. Darum machen wir uns stark für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Väter verdienen die gleiche Anerkennung wie ihre weiblichen Elternpartner. Das heißt zum Beispiel: gleiche Anerkennung für ihren Beitrag zur Lebensfähigkeit der Familie. Sie haben ein Recht auf die gleiche Sicherheit. Das wollen wir fördern und unterstützen. In allen Familien. Denn wir brauchen auch Väter als Begleiter unserer Kinder ins Leben. Dafür ist die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Grundvoraussetzung, die durch gute Kitas und Schulen unterstützt wird.
Gleichstellung auch im Steuerrecht
Derzeit erhalten Väter weniger steuerrechtliche Berücksichtigung als Mütter – obwohl sie es mehrheitlich sind, die alles finanzieren. Diese Ungleichheit ändern wir. Mit europaweiten, verbindlichen Zielen – und klaren Konsequenzen, wenn die Ziele nicht verfolgt werden. Außerdem setzen wir die Richtlinie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf konsequent um.
Väter, die entscheiden
Wir wollen in ganz Europa die Doppelresidenz einführen und damit der Resolution 2079 des Europarats nachkommen. Auch in der Politik muss sich was tun. Deshalb verhelfen wir der Umsetzung der Resolution nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen unseren Partnerstaaten.
Sexismus und Gewalt gegen Väter stoppen
Wir werden eine internationale Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Väter ins Leben rufen. Mit ihr sollen sich Staaten verpflichten, die Betroffenen vor Gewalt zu schützen und jede Form der Diskriminierung von Vätern zu beseitigen. Kein Umgangsboykott, kein Kindesentzug mehr, kein „Mutterschutz“ mehr in der konsequenten Anwendung von Ordnungsmitteln gegen Mütter, kein Kindesopfer mehr als Therapeutikum für eine Mutter, auch Mütter müssen arbeiten und zahlen. Außerdem verpflichten wir alle Europaabgeordneten, den Kodex für angemessenes Verhalten zu unterzeichnen. Als ersten Schritt dazu beseitigen wir unseren eigenen Sexismus aus unserem Grundsatzprogramm.
„Gleiche Rechte, gleiche Chancen – für alle Väter!“
„Alle haben die gleichen Rechte. Im FamFG und im BGB ist das so. Und trotzdem ist der Weg für viele Väter immer noch steiniger als für Mütter. Weil Mütter für Kindesmissbrauch nicht sanktioniert werden, weil sie Kinder ungestraft entziehen können, weil sie als alleinige Verfügungsgewaltinhaberinnen über die Kinder gelten. Und nie für die fatalen Folgen ihres Handelns geradestehen müssen. Im Familienrecht und meist auch im Strafrecht. Die Hälfte der Eltern sind Väter. Sie brauchen endlich auch die gleichen Chancen.“