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Familienrechtspraxis Langzeitfolgen Statistik Trennungs-Ideologie Verantwortung der Politik Versagen der Medien Versagen der Professionen

Langzeitfolgen von Eltern-Kind-Entfremdung und Beziehungsabbruch

by Franzjoerg Krieg / 2. Dezember 2022

Trennungskinder sind in Deutschland Risikoträger. Sie fallen schon im Kindergarten auf, kommen schon als Kleinkinder in die Praxen von PsychotherapeutInnen, werden öfter gegen ADHS mit verschreibungspflichtigen Drogen medikamentiert, gehören in der Schule zum Problemsektor in jeder Klasse und tragen die Problematik meist im Transgenerationalen Risikotransfer in die nächste Generation.

Das ist allgemein bekannt und ist auch international ersichtlich. Der Wohlfühlcharakter von Trennungskindern ist in keinem Land so schlecht wie in Deutschland.

Trennungseltern kennen das ebenfalls. Mit rund 200.000 jährlich neu Betroffenen (ehelich und nicht ehelich) haben wir eine viele Millionen umfassende Wählerschicht, die sehr gut aus eigener Anschauung informiert ist: Mütter, die direkt nach der Trennung zur Siegerin gemacht worden sind (und erst bei der Rentenzuweisung im Alter merken, dass ihnen Anwartschaften fehlen) und Väter, die wie Sklaven gehalten und ausgenommen werden – wobei der Staat das Ganze steuert und die Funktion garantiert.

Inzwischen fliegt der Politik die ganze üble Misere um die Ohren. Sie haben nicht damit gerechnet, dass ihr sorgsam gehütetes System, das ja mit dem Anstrich „Kindeswohl“ ganz gut funktionierte, dermaßen aus den Fugen geraten könnte. Sie haben auch dafür gesorgt, dass alles sorgsam unter dem Teppich gehalten wurde und dass diese Problematik NIE zum Thema gemacht wurde.

Trotzdem wirkt diese Problematik subkutan und intravenös und beeinflusst die Wählerschaft intuitiv. Sie ist skeptisch, traut diesem Staat nicht mehr, lässt sich nicht mehr bereden und zeigt der Politik, dass zu viel völlig schief läuft und dass sie das nicht mehr mit sich machen lässt.

Warum hat sich dieser Staat in seiner Verantwortung der Bürgerschaft gegenüber NIE Gedanken über die Auswirkungen der staatlichen Intervention bei Trennung und Scheidung gemacht?
Warum gab es keine Evaluation der familialen Gesetzgebung und der Intervention?
Warum gab es keine Studien zur Problematik von Trennungskindern?

Ganz klar:
Es durfte nicht offengelegt werden, was da tatsächlich abläuft.
Im profeministischen Interesse wurde alles so gesteuert, dass alle Trennungsmütter die Besitzerinnen ihrer Kinder werden und die Väter wurden entsorgt und zu Sklaven gemacht, die zu arbeiten und zu zahlen hatten. Und der Staat hat als Organisator über die Steuerklasse 1 mitverdient.
Dabei werden Kinder auch immer wieder als Therapeutikum ihren psychisch defizitären Müttern geopfert.

Ja natürlich – es gibt inzwischen 12% entsorgte Mütter – mit steigender Tendenz.
Das ist eine Problematik, die nicht geplant war. Das ganze System ist gegen Väter gerichtet: Frauenhäuser, Gewaltschutz, ein Familienministerium, in dessen Name Männer zwischen 18 und 65 ausgeschlossen sind, 85% Frauen im Jugendamt, überwiegend Frauen in der familialen Intervention und sogar in der Politik hauptsächlich entscheidene Frauen zu diesem Thema.
Ich denke, diese Punkte reichen, um die männer- und väterfeindliche Infrastruktur in Deutschland zu beschreiben.

Wir leben aber nicht in einer richtigen Diktatur. In einer solchen würde einfach per Dekret erlassen werden, dass alle Trennungsmütter Kindesbesitzerinnen werden und alle Trennungsväter Zahlsklaven zu sein haben.
Und das würde auch ausnahmslos umgesetzt werden.
Wir leben in einer Propagandagesellschaft, die sich demokratisch nennt, aber über Suggestion ähnlich funktioniert wie eine Diktatur. 
In dieser müssen Fallen gegen Väter aufgebaut werden, wenn man sie zu Zahlsklaven machen will. Und das funktioniert ganz gut. Aber eben nicht 100%ig. 
Inzwischen geraten immer wieder auch Mütter in diejenigen Fallen, die sie für Väter reserviert haben.
Und dann drehen diese Mütter natürlich durch.
Sie haben schließlich in einem profeministischen System darauf vertraut, dass es immer nur Väter trifft und dass sie nie das erleben müssen, was sie allein für Väter reserviert haben und was sie selbst aber abgrundtief fürchten.

Das System hat nie untersucht, was das, was es organisiert, mit unseren Kindern macht.
Denn sie fürchten, dass offengelegt wird, was sie politisch planen und dirigieren.

Wenn das Wahlvolk aber wissen will, was da abläuft, muss es jemand geben, der die Studien dazu macht und publiziert.

Beim VAfK landen die Opfer des deutschen Residenzmodells.
Wir sind die Spezialisten in der Beratung der Verlierer unserer typisch deutschen Trennungsindustrie.

Wer könnte eher prädesiniert dazu sein, die Langzeitgfolgen von Trennung und Scheidung in Deutschland zu eruieren und zu formulieren?

Der VAfK Karlsruhe wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und der VAfK bundesweit wird in 2 Jahren 40 Jahre alt.
Es gibt kein wichtigeres Projekt zu diesen Jubiläen als eine solche Untersuchung.

 

Wenn ein Beratungsträger seit Jahrzehnten in Sachen Trennung von Eltern berät, liegt es nahe, die Kontakte zu den Beratungssuchenden zu nutzen, um auch noch viele Jahre nach der Beratung die Folgen der Trennungsintervention zu untersuchen.

In der Beratung wird immer wieder mit folgenden Annahmen gearbeitet:

Instrumentalisierung von Kindern gegen ein Elternteil, Eltern-Kind-Entfremdung und Kontaktabbruch zu einem Elternteil führen in der Regel

  • zu Therapiebedürftigkeit, immer wieder auch mit erheblicher Verzögerung
  • unter anderem zu extrovertiertem (Gewalt-)Verhalten und Delinquenz von Jungen und zu selbstverletzenden Tendenzen und Frühsexualisierung von Mädchen
  • zu Wiederholungen derselben Abläufe in der folgenden Generation (Transgenerationaler Risikotransfer)

Diese Aufzählung kann sicher fortgesetzt werden.

Außerdem wird im Residenzmodell regelmäßig ein Elternteil zum Sieger und eines zum Verlierer gekürt. Der Verlierer muss in der Folge mit so schwerwiegenden Folgen physischer, psychischer, ökonomischer und sozialer Natur rechnen, dass alle Bewältigungsmechanismen von der Gründung einer neuen Familie bis zum Suizid vorkommen. Absturz in die Armut, in Abhängigkeiten von Alkohol und Drogen und Psychiatrieaufenthalte gehören immer wieder zu den Folgen.

Wenn wir Eltern, die einmal in einer Trennung beraten wurden, 1, 2 oder gar 3 Jahrzehnte danach zu den Folgen befragen, müsste man diese ermitteln können.

Ich habe inzwischen zwei Jahrzehnte Beratungstätigkeit hinter mir und plane eben diese Untersuchung zu den Langzeitfolgen.

Ich bitte um Zuschriften von Elternteilen, die vor über 10 Jahren eine Trennung erlebt hatten und bei denen die Warnungen Gutmeinender vor den Folgen inzwischen real geworden sind. Aus den eingehenden Reaktionen wird successive ein Fragebogen entstehen, der die Problematik möglichst umfassend erfassen soll.

Aufgerufen sind ehemalige Trennungseltern sowie auch Trennungskinder, die inzwischen selbst Eltern geworden sind und die Folgen ihrer Sozialisation im Residenzmodell überschauen können.

Falldarstellung unter https://vater.franzjoerg.de/rip-tom/

 

Ein Vater, mit dem ich von 2013 – 2016 in Kontakt war, hat sich wieder bei mir gemeldet.
Seine Mitteilung:

Durch den ganzen Stress mit 60 Gerichtsverhandlungen habe ich letztes Jahr einen Schlaganfall erlitten und bin linksseitig gelähmt. Arbeiten ist nicht mehr. Zu viele Gehirnzellen sind abgestorben.
Dennoch fängt das Jugendamt wieder an, mich zu verfolgen. Wir haben uns damals 2015 nach meiner Insolvenz geeinigt, dass ich pro Kind 30Euro zahle. Wohl bis zu meinem Tod. Die Schulden werde ich nie mehr los.
Finanziell und gesundheitlich ruiniert durch Kindesentzug und massive Verfolgung durchs Jugendamt.
Meine Tochter (fast 18) ist mittlerweile seelisch schwer geschädigt und ich meine, der Junge auch. Kein Kontakt, weil es die Mutter nicht will.
Die Drecksbehörden in Niedersachsen machen das mit, nennen es wohl Gleichberechtigung.
Seit Sommer 2016 weiß ich nicht mal, ob meine Kinder noch leben, ich schnapp alle paar Jahre mal was ausm Internet auf, wenn jmd was postet. Die Mutter ist sicher schon beim Mann Nr. 7. Alle haben die kennengelernt und die Nase voll von der Rumkommandiererei.
Meine Tochter wurde übelst behandelt, musste zum Psychologen und der stellte solange Suggestivfragen, bis sie seelisch kaputt ging. Sie fragten immer und immer wieder und meinten, Dein Vater liebt dich doch nicht, sonst käme er dich besuchen…sowas eben.
Das hat mir ein Ex-Mann mal berichtet.
Sie hat extreme Adipositas und sieht nicht gesund aus. Das Amt weiß davon, ignoriert das aber.
Der Junge ist – glaub ich – auf dem schiefen Weg, Genaues weiß ich nicht, hörte nur, dass er Autos klaut.

Mein Kommentar:

Dieses hoch defizitäre System ersetzt Leistungsträger durch Sozialhilfeschmarotzer.
Und die damit erzogenen Kinder werden unfähige Soziopathen und hoch toxische Wähler.

Das muss natürlich böse enden…

Reaktionen an: Unsere-Kinder@gmx.org

 

Weitergehender Hinweis:

https://www.abendblatt.de/podcast/article411042518/folge-23-entfremdung-und-alleinerziehung-kosten-uns-jedes-jahr-zweistellige-milliardenbetraege.html

 

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