ZDF-reportage vom 30.12.2023
Immerhin:
Es kamen nicht nur Beispiele von armen Opfer-Frauen.
Neben zwei „alleinerziehenden“ Müttern wurde auch ein „alleinerziehender“ Vater portraitiert.
Außerdem wurden Zahlen genannt:
15% aller „Alleinerziehenden“ sind Väter
15% der „alleinerziehenden“ Mütter haben Depressionen (Robert-Koch-Inst.)
43% der „Alleinerziehenden“ sind arm
Zwei Mütter mit jeweils 3 Kindern wurden gezeigt:
1 Vollzeit – Vater zahlt 250 Euro Unterhalt – „keine Unterstützung“ vom Vater, 3 Mal jährlich „sieht“ er die Kinder
Sie ist als „Alleinerziehende“ „Managerin eines Familien-Unternehmens“.
1 Teilzeit, 1400 Euro – Umgang alle 14 Tage am Wochenende – seit über 13 Jahren Diagnose Depression – Vater zahlt 375 Euro weniger Kindesunterhalt als er soll.
Sie sagt: „Ich kann einfach nicht mehr“, hat aber keine Wahl und muss weitermachen.
Jetzt nutzt sie die Beistandsstelle des Jugendamtes als Unterstützung, um mehr Unterhalt vom Vater zu erhalten.
Und 1 Vater:
Zwei Kinder
Mutter psychisch erkrankt, 165 Euro Unterhalt
Teilzeit, 1200 Euro
Nach über 20 Jahren in der Beratung und im Coaching mit ausgegrenzten Elternteilen und über 3000 dokumentierten Einzelfällen kann ich berichten:
- Die ersten Gerichtsverfahren, die eine Mutter beantragt, sind fast immer das Sorge- und das Unterhaltsverfahren. Mütter haben Interesse an Macht und Kontrolle und an Geld.
- Das erste Gerichtsverfahren, das ein Vater beantragt, ist meist das Umgangsverfahren, weil er Kontakt zu seinem Kind behalten will. Dieses wird von der Mutter aber benutzt, um Macht und Kontrolle über ihn auszuüben und als Unterhaltsgeisel.
In der überwiegenden Mehrheit aller Fälle ist das „Alleinerziehen“ eine von der Mutter freiwillig gewählte Lebensform. Sie wacht eifersüchtig darüber, dass sie die alleinige Verfügungsmacht über das Kind hat und gönnt dem Vater meist keine Beziehung zum Kind. Er soll allein als Arbeitssklave für sie missbraucht werden, der Geld an sie per anonymer Banküberweisung zu transferieren hat.
Die Diskussion um die Doppelresidenz (Wechselmodell) zeigt offen, was Mütter NICHT wollen: Unterstützung vom Vater.
Warum das Gejammer, wie wenig der Vater zahlen würde? Dabei wird das, was der Vater nicht zahlt, von der Unterhaltsvorschusskasse übernommen. Es wird so getan, als müsste die ganze Familie wegen dem zahlungsunwilligen Vater am Hungertuch nagen. Dabei übernimmt der Vater Staat den Ausfall von Unterhalt. Und natürlich ist die Mutter in Steuerklasse 2. Und natürlich stehen ihr alle Sozialleistungen zu, die unser Sozialstaat zu bieten hat.
Der zahlende Vater aber wird als kinderloser Single mit teuerem Hobby behandelt und über die Steuerklasse 1 zusätzlich vom Staat abgezockt.
Das ist obszön.
Aber es wird den Kommunen und dem Staat allgemein um die Ohren fliegen.
Väter zahlen nicht deshalb nichts oder zu wenig, weil sie nicht zahlen wollen, sondern weil sie nicht zahlen können.
Viele Familien brauchen inzwischen zwei Verdienste, um unauffällig leben zu können. Armut führt immer wieder zur Trennung.
Und dann soll ein Verdienst, der nicht für einen Haushalt gereicht hat, für zwei Haushalte ausreichen? Welche Idioten meinen, dass das funktionieren könnte?
Und welche Unterhaltsvorschusskasse kann dieses Problem beseitigen?
Die Ausgaben der öffentlichen Hand für „Alleinerziehende“ explodieren – was dazu führen wird, dass den Verantwortlichen die Ohren von den vorbeifliegenden Trümmern abfallen werden.
Aber, lasst sie noch eine Weile vor sich hinstümpern.
Das Problem wird sich automatisch lösen.
Welche Unterschiede zeigt der Film zwischen „alleinerziehenden“ Müttern und „alleinerziehenden“ Vätern?
Von Müttern kommt durchgehendes Gejammer für den meist selbstgewählten Status einer „Alleinerziehenden“, Väter packen an.
Die Sozialarbeiterin sagt:
„Väter haben pragmatischere Themen, während Mütter eher sozial-emotionale Probleme haben.“
Vater sagt: „Mama als Mama kann man nicht ersetzen.“
Keine Mutter sagt: „Papa als Papa kann frau nicht ersetzen.“