Die 3 Stufen in der Gegenwehr gegen die staatlich organisierte Destruktion von Vätern im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes
Gerade nimmt die Welle von Entsorgungen von Vätern über das Gewaltschutzgesetz wieder Fahrt auf. Von den letzten 6 Vätern, die im Rahmen einer Erstberatung im Januar 2026 zu mir fanden, wurden 4 über das Gewaltschutzgesetz der Wohnung verwiesen, auch dann, wenn die Mutter allein die gewalttätige Aggressorin war und der Vater nur beschwichtigen wollte.
Dies fällt zusammen mit der Forderung der Mütterrechtlerinnen, die Istanbul Convention ins Familienrecht einzubeziehen. Sie meinen damit, dass, sobald die Vokabel „GEWALT“ im familialen Verfahren auftaucht, reflexartig der Vater von Sorge und Umgang ausgeschlossen werden solle. Das bedeutet de facto: Die Mutter beschuldigt zu Unrecht den Vater und wird in der Folge mit dem Siegerinnenstatus in Sachen Kindesbesitz belohnt.
Das ist ein Funktionszusammenhang, der viele Fälle aus meiner Beratungspraxis betrifft.
Ein Glücksfall ist im Rahmen eines solchen Szenarios Peter aus dem Ruhrpott, den ich vor gut drei Jahren bei einem Telefonat kennenlernte. Er sprach leise und meinte, er würde noch mit der Mutter in einem Haus zusammenwohnen und er müsse vorsichtig sein, um die Mutter des Kindes nicht zu provozieren.
Das Kind ist im Rahmen einer inzwischen verheirateten Beziehung, die aber schon seit fast 20 Jahren besteht, von der 40-jährigen Mutter zur Welt gebracht worden. Der Fall erfüllt alle Bedingungen einer typischen Spätgebärenden-Typologie, wie ich sie zu Dutzenden in der Fallsammlung habe:
- Akademische Ausbildung und entsprechende Berufsvita
- Geburt des ersten und einzigen Kindes erst ab dem Alter der Mutter nach 35
- Trennung(sabsicht) schon in der Schwangerschaft bzw. bald nach der Geburt
Peter belegte bei mir alle Seminare, liest alle meine Artikel und ist auch sonst dabei, sich selbst kundig zu machen und diese Erkenntnisse auch konstruktiv in seinem Fall umzusetzen.
Ich begriff bald, dass sein ruhiger, leiser Tonfall nicht nur situativ bedingt ist, sondern dass dies inzwischen zu seinem verinnerlichten Verhalten wurde, mit dem er schaffte, alle Aggressionen einer Mutter vom Typ Narzissmus/Borderline ins Leere laufen zu lassen – was diese umso mehr auf die Palme bringt.
Er übt sich in der Stufe eins.
Der Druck, das gemeinsame Haus zu verlassen, wird durch sie immer aggressiver inszeniert.
Peter hat inzwischen gelernt, dass er sie nicht berühren darf.
- Jeden Körperkontakt vermeiden
- Sich nicht triggern lassen
- Nie laut werden, immer beschwichtigen
- Jeder Eskalation ausweichen. Die Situation verlassen – was sie natürlich aufdrehen lässt.
- Zeit gewinnen
- Tagebuch, Tonmitschnitte, Filmmitschnitte.
- Nichts Wichtiges im Haus lassen. Alles außerhalb und für sie unerreichbar lagern.
Wieso hat sie nicht das Kind geschnappt und hat sich einfach 500km weiter abgesetzt? Das ist doch die übliche Handlungsweise von entsprechend disponierten Müttern. Sie will nicht nur das Kind, sondern auch das Haus. Sie ist nicht nur macht- sondern auch geldgeil.
Peter hat auch verstanden, dass er seine Präsenz als Vater auf eine breitere Basis stellen muss. Dafür ist es z.B. sinnvoll, sich zum Vorsitzenden des Fördervereins im Kindergarten wählen zu lassen und sich dort durch die Organisation von Veranstaltungen unentbehrlich zu machen. Wenn Du keine Chancen hast – schaffe Dir welche!
Ein Zufall kam Peter zu Hilfe: Der zuständige Sozialarbeiter im Jugendamt ist selbst betroffener Trennungsvater und gehört zum Bekanntenkreis des Vaters.
Inzwischen ging sie verbal so weit, dass sie ihn hat wissen lassen, dass sie möchte, dass er ihr seine Hälfte des Hauses überschreibt. Und sie hat klar formuliert, dass sie, um an das Haus zu kommen, ihn auch töten würde.
Jetzt wird es Zeit, die Stufe zwei einzuleiten:
Sei so kommunikativ wie eine Mutter. Vernetze Dich. Schaffe Verbündete.
Lasse überall durchblicken, wie schwierig Deine Situation zuhause ist und erläutere, dass Du befürchten musst, von ihr komplett vom Kind ausgegrenzt zu werden. Wenn sie wieder aggressiv schreit, sorge dafür, dass ein Fenster geöffnet ist und dass man sie in der Nachbarschaft hören kann. Auch das Kind muss verstanden haben, wenn jemand in der Familie schreit, ist es allein die Mutter.
Rede mit dem Jugendamt – sorge aber dafür, dass diese daraufhin eben NICHT Kontakt mit der Mutter aufnehmen, weil dies negative Auswirkungen auf das Kind hätte. Hole Dir nur Hinweise für Dein eigenes Verhalten.
Rede mit der Polizei und mache dort klar, wie die Ausgangssituation ist, wenn ein Anruf wegen Häuslicher Gewalt aus der Familie bei ihnen eingehen würde.
Erkläre bei allen die Zeitdimension. Wenn alle wissen, dass das Ganze schon seit Jahren so abläuft, wirst Du Verständnis finden.
Mache einfach alles so, wie das ansonsten Mütter machen.
Und sei Dir bewusst: Sie wird durch alle Handlungen und Einrichtungen des Staates unterstützt – Du nicht. Also musst Du sehr bewusst, gezielt und geplant handeln.
Das erfordert ungeheure Disziplin – es ist aber der einzige Weg, den Väter heute in Deutschland noch beschreiten können, ohne schon im Ansatz entsorgt zu sein.
Wenn es Dir gelingen konnte, ausführlich zu dokumentieren, Deine Umgebung für Dich zu gewinnen und ihr eine Gewalt-Vita anzuhängen – wenn also alle schon Bescheid wissen – dann erst kann die Stufe drei angedacht werden:
Dein erster Anruf bei der Polizei. Diese muss schon vorinformiert sein und wissen, mit was sie zu rechnen hat. Das ist wichtig, weil es zum Standard gehört, im Mann den Täter und allein in der Frau das Opfer zu sehen. Dieser Voreinstellung musst Du schon entgegen gekommen sein.
Du musst nicht darauf bestehen, dass die Mutter als Täterin einen Platzverweis erhält. Es genügt, wenn deutlich wird, dass die Aggression und Gewalt von ihr ausging. Sorge dafür, dass es ein Protokoll gibt, in dem dies vermerkt ist.
Erst, wenn Du es bis hierher geschafft hast, bist Du nicht mehr das Freiwild für die nächste Gewaltschutzaktion gegen einen Vater, mit dem dieser ins elterliche Aus gekickt wird.
Und dieser Weg dauert evtl. Jahre und erfordert viel Disziplin und Konsequenz.
Peter verstand das schon vor Jahren.
Und er setzte alles konsequent um.
Er wohnt noch im Haus und erprobt gerade Stufe 2.
Er ist ein Glücksfall in der Beratung.
Alle 4 Neufälle von den letzten 6 in diesem Januar kamen zu spät.
Aus die Maus.