Die SPD und das Männliche

Im Grundsatzprogramm der SPD steht der Satz: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“   Historie 1998 hat die SPD diesen Satz in genau dieser Formulierung in ihr Berliner Programm aufgenommen.Als 2010 der SPD für ihr neues Grundsatzprogramm ein Earcatcher, ein Reizthema, fehlte, der Aufsehen erregt, wurde dieser Satz neu diskutiert. Gegen die halbwegs denkfähige vernünftige Mehrheit standen damals sowohl die JUSOS als auch die ASF, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen. Es kam zur Bildung einer Kommission und darin zu einer Debatte unter den Frauen, die schließlich einen Gegenvorschlag formulierten:„Wer die menschliche Gesellschaft will, wer ein Leben in Partnerschaft will, muss die Gleichstellung von Frau und Mann hier und heute verwirklichen.„Es gibt viele auch heute noch gute Variationen der sexistischen Aussage im Grundsatzprogramm, aber diese war absolut zukunftsfähig.Sie passte aber den organisierten Frauen nicht.Was dann geschah, ist eine Blaupause für alles, was seither in Sachen Genderpolitik in Deutschland verunstaltet wird:Obwohl in diesem Fall Augenmaß und vernünftige Zukunftsfähigkeit gegen Ideologie stand, gewann die Ideologie.Und die Auswirkungen davon holen die SPD ab 2025 deutlich ein – und überrollen sie.Logisch und ehrlich verdient!   Es gibt Bundesministerinnen, die sich eben diesen Satz auf die Fahne schreiben. Welcher SPD-Politiker hat dagegen das Rückgrat, den … Die SPD und das Männliche weiterlesen