Beratungsalltag

  Hallo Franzjörg, ich hatte neulich mit Dir telefonisch kurz gesprochen. Meine Situation: Ich bin seit ca. zwei Monaten von meiner Lebensgefährtin getrennt. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, 1 Jahr 10 Monate alt. Wir haben seit seiner Geburt zusammen mit ihm in einem Haushalt gelebt. Ich hatte keine Elternzeit, sondern habe gearbeitet und habe meinen Sohn daher in der Woche meist nur kurz abends und morgens gesehen. Dafür aber mehr am Wochenende. Nun lebe ich ca. 30 Autominuten entfernt (eigene Wohnung). Ich habe kein Sorgerecht, möchte aber das gemeinsame Sorgerecht mittelfristig beantragen. Meine ehemalige Lebensgefährtin hat von sich aus die Regelung aufgestellt, dass ich meinen Sohn ca. zweimal die Woche sehen darf – für jeweils ca. 5 Stunden. Es gibt auch mal Wochen, in denen es dreimal ist, aber Regel ist eher zweimal und insgesamt ca. 10-12 Stunden. Übernachtungen sind noch nicht gewollt von ihr, wahrscheinlich erst mit 3 Jahren. Mit diesem Diktat dominiert sie das Kind und mich. Ich weiß, dass die Gerichte sehr uneinheitlich urteilen und dass es keine Schablone gibt für den richtigen Umgang. Meine Frage ist, ob dies aus Deinen Erfahrungswerten eher großzügig ist, wie sie selbst sagt, oder eher am unteren Rand angesiedelt ist. Und … Beratungsalltag weiterlesen