Kommunale Familienhilfe

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Kommunale Familienhilfe

Neuauflage eines Dauerbrenners, der noch nie wirklich unter die Lupe genommen wurde   Anlässlich unserer KUNDGEBUNG zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2 ...

Neuauflage eines Dauerbrenners, der noch nie wirklich unter die Lupe genommen wurde

 

Anlässlich unserer KUNDGEBUNG zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2010 machte ich zum ersten Mal die Institution FAMILIENHILFE zum Thema.

Diese Rede ist nachzulesen unter

http://vater.franzjoerg.de/?p=706

 

Meine Quintessenz:

Familienhilfe ist dazu eingesetzt, um prekären Müttern den Kinderbesitz zu sichern.

 

Die Publikation im Netz hatte wohl Auswirkungen.

Am 22.08.2011 beschäftigte sich der Berliner Tagesspiegel mit dem Thema.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/erfahrungsbericht-familienhilfe-hilflose-helfer-wenn-politik-den-missstand-verwaltet/4527696.html

 

Dessen Quintessenz:

Familienhilfe hilft zunächst sich selbst

 

Das ist kein Widerspruch, sondern nur eine Verschiebung des Fokus bei der Betrachtung.

Wer beide Texte liest, erkennt die identischen Muster.

 

Inzwischen ist das Thema – besonders mit dem Teilaspekt der explodierenden Zahlen zu Kindesherausnahmen und den damit auch explodierenden Kosten – immer wieder in der Diskussion.

 

Ein neues Beispiel:

 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/kinderklau-jugendaemter-greifen-zu-das-milliardengeschaeft_077469.html

Kinderklau – Jugendämter greifen zu – das Milliardengeschäft

… Im Jahre 2015 mussten über 48.000 Kinder den Horror der Inobhutnahme ertragen. Im Jahr 2005 lag die Zahl bei 26.000 Kindern. Die Ausgaben für diese Inobhutnahmen haben sich in nur zehn Jahren auf über 9 Milliarden € fast verdoppelt. Die Kosten insgesamt belaufen sich auf über 36 Milliarden €….

… Die Zahlen zeigen, wer profitiert. Die Zahlen zeigen, dass das gesamte System einfach nicht stimmen kann. Die Zahlen beweisen, dass mit dem System endlich Schluss gemacht werden muss.

Die Krux: Die Profiteure sitzen an den Schalthebel der Macht und verteilen die Milliarden untereinander.

Im Jugendhilfeausschuss selber werden die Steuerungsmaßnahmen und Entscheidungen über die finanzielle Ausstattung und die Auswahl der Beteiligten getroffen. In den Ausschüssen sitzen die großen Anbieter der sozialen Dienste, die auch wiederum in der Jugendhilfe die aktiven Player sind. Die Geschäftsführer in den verschiedensten Einrichtungen sind oftmals verdiente Parteisoldaten, die die Einrichtung als Showbühne benutzen, um ihre weitere politische Karriere zu befeuern. Mit dem Geld der Steuerzahler lässt sich wunderbar das eigene soziale Engagement beweisen….

 

Dazu eine eigentlich unscheinbare Meldung:

 

Hogn.de vom 09.05.2016

http://www.hogn.de/2016/05/09/1-da-hogn-geht-um/nachrichten-im-landkreis-regen/finanzen-regen-kreistag-adam-muhr-rankl-iglhaut/82741

… Im Interview mit dem Onlinemagazin „da Hog’n“ spricht Landrat Michael Adam über die aktuelle finanzielle Lage des Landkreises Regen. Insbesondere geht er dabei auf die unerwartet hohen Ausgaben im Bereich des Jugendamtes und die Erweiterung des Landratsamtes in der Poschetsrieder Straße in Regen ein…

…Eine große Unbekannte sind die hohen Ausgaben im Bereich des Jugendamtes. Wie erklären Sie sich diese?

Dies ist uns allen derzeit eigentlich unerklärlich. Wir liegen im Landkreisvergleich in Bayern immer noch gut, sind im Ranking aber abgerutscht. Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass wir hier Unnötiges leisten, aber nachdem wir nicht ganz nachvollziehen können, warum die Ausgaben stark steigen, vor allem im Vergleich zu umliegenden Landkreisen, haben wir beschlossen, dass sowohl der Kreisrechnungsprüfer als auch der kommunale Prüfungsverband sich ein detailliertes Bild macht und die Situation dahingehend prüft, ob Einsparpotenzial besteht…

 

Es fällt auf, dass hin und wieder Fragen gestellt werden.

Die Öffentlichkeit erfährt aber nie etwas zu den Antworten.

Wer schützt damit seine Pfründe?

 

Ich habe weitere Fragen:

 

  • Was kostet uns die pauschale Zuweisung an Verfahrenskostenhilfe für streitorientierte, egozentrische und Familienbeziehungen zerstörende Verfahren an – fast ausschließlich – Mütter? (Diese Frage betrifft einen anderen Steuertopf…)
  • Was kosten uns diejenigen Familienhilfemaßnahmen, die ausschließlich dem Zweck dienen, gegen die Präsenz eines fähigen und aktiven Vaters einer prekären Mutter den alleinigen Kinderbesitz zu sichern?

 

 

Welche Vertreter in den kommunalen Parlamenten haben endlich den Mut, die Jugendhilfeausschüsse und die Finanzverwaltungen ihrer Kommune nach eben diesen Zahlen zu fragen?

 

Welche Vertreter in den kommunalen Parlamenten haben endlich den Mut, die Zahlenbasis zu diesen Fragen ermitteln zu lassen?

 

Wann wird es zum ersten Mal möglich sein, die lokalen Claiminhaber zu umgehen, um dann endlich Zahlen ermitteln und publizieren zu können?